Das Wäschewaschen gut organisieren

Haben Sie zuhause Ihre Wäsche im Griff? Oder stapeln sich regelmäßig schmutzige Wäscheberge neben der Waschmaschine. Wenn Sie nicht gerne Wäsche waschen, sind Sie nicht alleine. Die meisten Deutschen geben an, dass das Waschen der Wäsche eine der lästigsten Arbeiten im Haushalt ist, gleich nach dem Geschirrspülen.

Wer die Wäsche gut organisiert, kann das Waschen schneller durchführen und den Aufwand verringern. Die folgenden Punkte helfen bei der verbesserten Organisation des Wäschewaschens.

Alle müssen Vorsortieren

Sparen Sie sich das lästige Sortieren der schmutzigen Wäsche in bunte, weiße oder dunkle Wäsche. Stellen Sie einfach 3 Wäschekörbe auf, in die alle Familienmitglieder ihre schmutzige Wäsche gleich hineinsortieren. Auch wenn gerade von Kindern hin und wieder ein Kleidungsstück in den falschen Korb geworfen wird, spart dieses Vorgehen trotzdem eine Menge Zeit ein.

Ein Waschtag in der Woche?

Je nachdem, wie viel Wäsche anfällt, muss man das Waschen gut planen. Viele waschen alles an einem Tag. Die Waschmaschine schafft das zügig, doch nach 2 oder 3 vollen Maschinen kann es an der verfügbaren Wäscheleine schon eng werden und wie bekommt man dann alles trocken? Wer einen Trockner nützt, kann mit ein paar Tipps die Wäsche schneller trocken bekommen. Wer keinen Trockner hat, muss das Waschen besser planen. Lieber an 2 oder 3 Tagen in der Woche waschen, dann hat die Wäsche auch ohne Probleme an der Leine Platz.

Trockene Wäsche gleich falten und sortieren

Ist die Wäsche trocken, geht es ans Bügeln und Aufräumen. Auch hier kann man gleich sortieren. Was nicht gebügelt werden muss, kann man direkt falten und danach sortieren, wem die Kleidung gehört. Auch beim Bügeln kann man zum Beispiel die Wäsche der Kinder gleich separat stapeln und dann direkt in den Schrank räumen.

Familienmitglieder mit einbeziehen

Meist ist es die Hausfrau, die sich um die Organisation des Haushalts kümmert, aber das heißt nicht, das sie alles alleine machen muss. Je nach alter der Kinder können diese mithelfen, die Wäsche zu waschen. Größere Kinder können die geschleuderte Wäsche aus der Maschine nehmen und gleich aufhängen. Und was schrankfertig gebügelt und zuammengelegt ist, kann von den Kindern selbst in ihr Zimmer gebracht und in den Schrank geräumt werden. Das erleichtert nicht nur die Hausarbeit, durch die Aufgabenverteilung werden Kinder auch früher verantwortungsbewusst und erledigen auch im späteren Leben Aufgaben sorgfältiger.

Einen freien Tag bestimmen

Speziell in Großfamilien wird fast jeden Tag gewaschen. Das ist sehr anstrengend und gerade der Anblick eines praktisch nie endenden Wäschebergs kann schon etwas frustrierend sein. Damit man nicht das Gefühl hat, man wäscht sein Leben lang nur Wäsche, ist ein freier Tag ein Muss. So könnte man zum Beispiel den Sonntag dazu bestimmen, dass die Waschmaschine ausgeschalten bleibt und man sich einmal ganz von der Hausarbeit entspannen kann. Dies ist übrigens kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit um mögliche spätere Probleme wie etwa das chronische Erschöpfungssyndrom zu verhindern.

Wer das Waschen im Haushalt besser organisiert wird bald festellen, dass es deutlich weniger anstrengend wird und man auch die anderen Aufgaben im Haushalt leichter schafft.